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Saisonale Sonderausstellungen auf Schloss Neuenburg



18.09.2010 - UhrZeit

Im Herbst 2010 steht ein besonderes Ereignis an: Am 18.September 2010 wird eine neue Dauerausstellung eröffnet.

Schon im Jahr 2002 übereigneten private Stifter, die Familie Hüttel von Heidenfeld und Partner, dem Museum eine wertvolle Sammlung historischer Taschenuhren.

Deren Präsentation erfolgt ab September unter dem Titel „UhrZeit“.



27.03.2010 - 31.10.2010 - 75 Jahre Museen im Schloss Neuenburg


Otto Krauschwitz, Direktor von 1934 bis 1938

75 Jahre Museumsgeschichte(n)

Dokumentation im Bergfried "Dicker Wilhelm"

Fünfundsiebzig Jahre ist es her, dass in den Mauern des Schlosses Neuenburg auf Initiative des Freyburgers Otto Krauschwitz erstmals ein Museum eingerichtet wurde. Die zum Teil exotisch anmutenden Expositionen, wie z. B. eine Südsee-Sammlung, lagen in der Berufstätigkeit des Museumsgründers als Vermessungsoffizier bei der Kaiserlichen Marine begründet.

Die Entwicklung des Neuenburger Museums verlief jedoch keineswegs ungebrochen und so muss man eigentlich von drei Museen sprechen. Mit dem Ende des 2. Weltkrieges existierte das erste Museum nicht mehr, große Teile der Sammlungen waren geplündert oder zerstört.

1951 eröffnete dann das zweite, kultur- und naturhistorische Museum. Dessen erfolgreiche Entwicklung wurde 1971 jäh unterbrochen. Aufgrund von Bauschäden erfolgte die Schließung. Ergebnis dieses bis 1989 andauernden Zustands waren Verwahrlosung und Verfall. Nur dem beherzten Eingreifen einer Freyburger Bürgerinitiative ist die Rettung der Anlage zu verdanken.

Im Ergebnis jahrelanger Arbeit präsentiert sich seitdem nun das dritte Museum mit einem breiten Ausstellungsangebot. Kernstücke sind dabei die Ausstellungen "Burg und Herrschaft" sowie das Weinmuseum von Sachsen-Anhalt "Zwischen Fest und Alltag - Weinkultur in der Mitte Deutschlands". Ein beliebter Ort für die jüngsten Besucher ist die "Kinderkemenate".

 

Im Jubiläumsjahr beleuchtet diese Sonderausstellung im Bergfried "Dicker Wilhelm" die unterschiedlichsten Aspekte und Facetten der "Neuenburg-Museen".



14.06.2010 - 31.10.2010 - Augen-Blicke


Glockenrad

"montalbâne" AUGEN – BLICKE

Impressionen 2007 bis 2009

Fotoausstellung anlässlich des 20jährigen Jubiläums des Festivals montalbâne im unteren Raum der romanischen Doppelkapelle und im Bereich "Besonderes Exponat"

Die Fotos zeigen besondere Momente und Stimmungen, zufällige Augenblicke, die über mehrere Jahre während des Festivals eingefangen wurden. Die Bilder stammen zum größten Teil von Petra Hinske aus Masserberg/OT Einsiedel. Sie gehört zu den begeisterten "Stammgästen" des Festivals.

Passend zum Thema sind in Vitrinen Nachbauten mittelalterlicher Instrumente des Instrumentenbauers Thilo Viehrig aus Burgheßler zu sehen.

Des Weiteren erfährt man etwas über die Geschichte des Festivals montalbâne, die im Herbst 1991 mit dem Leipziger Ensemble IOCULATORES in der Doppelkapelle der ehemaligen Burg Landsberg begann.

Seit 1993 wird das Musikfest unter der Regie des Vereins zur Rettung und Erhaltung der Neuenburg e.V. und des Schloss Goseck e. V. in Freyburg durchgeführt.



27.04.2010 - 30.01.2011 - Die Liebe und der Wein


Die Liebe und der Wein

Kleine Sonderschau im Weinmuseum von Sachsen-Anhalt mit Grafiken aus der Sammlung von Prof. Dr. habil. Karl-Diether Gussek

Für Karl-Diether Gussek gibt es außer der Liebe zum Wein nichts Kostbareres als Bücher und die bildende Kunst. Dies zeigt sich unter anderem in seiner umfangreichen Sammlung von Grafiken, Künstler- und Sonderetiketten, Exlibris, Kunstpostkarten, Porzellanen sowie Medaillen und Münzen, auf denen der Wein bzw. das Weintrinken als Motiv auftaucht.

Dazu gehören ebenfalls die in dieser Sonderschau ausgestellten Grafiken aus der Zeit um 1920 / um 1940. Sie stammen aus verschiedenen Zeitschriften Deutschlands, Österreichs und Frankreichs, wie den in Berlin und München erschienenen satirischen Blättern bzw. Kunstzeitschriften "Kladderadatsch", "Simpliccisimus", "Jugend" oder "Junggeselle". Besonders letztere Zeitung war für ihre erotischen Illustrationen zeitgenössischer Künstler bekannt.

Karl-Diether Gussek wurde 1929 in Marienau/Westpreußen geboren. 1945 verschlug es ihn nach Mecklenburg. Nach der landwirtschaftlichen Gehilfenprüfung und einem zweijährigen, nicht beendeten Fachschulbesuch erhielt er 1955 seinen Abschluss als Diplomlandwirt an der Humboldt-Universität Berlin. Nach der Promotion und der Habilitation 1969 war er 25 Jahre als Lehrer für landwirtschaftliche Betriebsführung tätig.



21.04.2011 - 30.10.2011 - Fremde Götter - Fremde Mythen

Neueste Erkenntnisse zum Haingott der Neuenburg

Sonderausstellung im Bergfried "Dicker Wilhelm"



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Letzte Aktualisierung am 28.07.2010