Unsere jährlichen Vereinsfahrten

Vereinsfahrt 2017

1. bis 3. September 2017

22. Vereinsfahrt nach Regensburg

Vereinsfahrt 2016

2. bis 4. September 2016

21. Vereinsfahrt "Nach Coburg und Umfeld"

Vereinsfahrt 2015

Burgen, Schlössern und Kirchen im Oderland: Auf den Spuren von Theodor Fontane

Erster Tag - Ankommen und erste Besichtigungen

Der  4. September 2015 begann mit einem freundlichen, frischen Morgen. Alle 36 Mitreisenden stiegen an mehreren Stationen in Freyburg, Nißmitz oder Naumburg in den vom Verein gemieteten Bus gutgelaunt, aber noch müde, zu. Anfänglich wurde das frühe fröhliche Plaudern durch  Begrüßungsansprachen und andere wichtige Reden (die bis zur Autobahnauffahrt Weißenfels währten) unterbrochen, was allerdings dem weiteren Austausch von Nachrichten nicht schadete. Allmählich wurden wir munter bis auf einige Reisende, die den Nachtschlaf nachholten. Die erste Latrine durften wir vorzeitig 9.00 Uhr statt 10.00 Uhr besichtigen, was ich sehr begrüßte. Unsere zweite Rast sollte dem Mittagessen dienen. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken, die organisiert und bereitgestellt haben. Nach unserem wunderbaren Picknick an einem wundersamen Ort - wir haben die Tische nach langem vergeblichem Suchen nach einer geeigneten Stelle auf dem Vorplatz einer Autowerkstatt aufgestellt – kamen wir schließlich an unserem ersten Reiseziel Friedland an.

Schloss Friedland, ich konnte es kaum glauben, gehört noch zur Niederlausitz. Führung und Besichtigung des Schlosses dauerten etwa eine Stunde, und wir begannen im Keller (auf Wunsch eines einzelnen Herrn). Das Schloß selbst, welches eher die Größe eines Rittergutes besitzt, ist wild und planlos eingerichtet. Man hat sich dennoch Mühe gegeben, ein kleines Heimatmuseum zu gestalten, dessen Ausstellung keine chronologische Ordnung erkennen ließ. Ich habe während der Besichtigung vergeblich die „Weiße Frau“ gesucht, auf welche wir hingewiesen wurden. Doch Christel Eckert bestätigte mir hinterher bei einem Kaffee die Anwesenheit derselbigen. Wo war nur mein Blick?
Der Ort Friedland wurde erstmals 1301 urkundlich erwähnt (Vredeburch); Timo von Strehla gab dem Ort das  Familienwappen, welches bis auf den heutigen Tag das Stadtwappen bildet. 1336 wurde erstmals urkundlich eine Burg Friedland erwähnt. So gingen die Zeiten über die Burg hinweg, sie wurde verpfändet und brannte in einem Feuer bis auf die Grundmauern nieder. (Der Keller mit dem Tonnengewölbe und die dicken Umfassungsmauern überlebten den Brand). Im 19.Jahrhundert entstand in der Burg eine Schule, die in der NS-Zeit Truppenführerschule wurde. 1945 wurden die Räumlichkeiten ausgeplündert. Nach dem 2. Weltkrieg entstanden Wohnungen für Vertriebene; von 1949 bis 1990 wurde wieder eine Schule integriert. Die Burg überdauerte die Zeitläufe, da sie über all' die Jahre genutzt wurde; trotz aller Veränderungen blieb sie erhalten. Nebenher erfuhren wir, dass es in Deutschland dreimal den Ortsnamen Friedland gibt, außerdem auch noch in Tschechien, Rußland und Polen (ehemals Schlesien). Der Besuch einer wunderbar tiefgründigen Photoausstellung „Direkt in die Augen“ von Adam Polanski aus der polnischen Partnerstadt rundete unseren Aufenthalt ab. So konnten wir vor unserer Weiterfahrt noch tief in die Seelen blicken.

An unserem zweiten Besichtigungsort, dem Beeskower Schloss, erfuhren wir zunächst, dass „... Freyburg die schönere Burg hat“: Frau Geisler, die uns kompetent und mit Herzfeuer begleitete, erzählte  weiter, dass unter der Herrschaft von Timo von Strehla drei Burgen zusammengehörten, die alle aus dem 13. Jahrhundert stammen. Neben Beeskow gehören die von uns zuvor besichtigte Burg, das Schloß Friedland, und  die Storkerburg dazu. Im Wappen sieht man jeweils die drei Sensen (von Strehla). Schloß Beeskow ist eine Niederungsburg  (ehemalige Wasserburg), gebaut aus  Back- und Feldsteinen. Herr von Strehla wurde beauftragt von Heinrich dem Erlauchten, Markgrafen von Meißen, der zum Geschlecht der Wettiner und Askanier zählte. Vermutlich lebte später in Beeskow ein Rittergeschlecht. Im 18. Jahrhundert wurden mehrere Umbauten vorgenommen, u. a. am Bergfried und am Salzhaus. Es war genügend Raum zur Unterbringung einer Garnison aus Burgmannen, und der Vorplatz konnte als Exerzier- und Ritterübungsplatz genutzt werden. Vor meinem inneren Auge sah ich wie Ritter und Knappen sich schlagen. Auch in Beeskow gab es einen relativ häufigen Besitzerwechsel. Neben Timo von Strehla waren es u. a. 1519 bis 1524 der Bischof von Lebus (Dietrich von Bülow... war Loriot mit ihm verwandt?), 1555/56 gelangte das gesamte bischöfliche Anwesen infolge der Reformation an den Markgrafen Johann von Küstrin, 1575 an einen seiner Erben, den Kurfürsten von Brandenburg (aus dem Geschlecht der Hohenzollern). Die Hohenzollern besaßen die Burg insgesamt über 300 Jahre. Später wurde die Burg als Verwaltungsgebäude, Kindergarten, Musikschule und Museum genutzt. Ein Höhepunkt am Ende der Führung: Frau Geisler zeigte uns ein Gemälde aus dem Jahre 1963 von Wolfgang Mattheuer (Blick von der Lauscheberg-Kurve über Nißmitz nach Freyburg und zur Neuenburg); wir waren begeistert ... Zufall oder Fügung? Auch stellte Frau Geisler fest, dass Freyburg und Beeskow ähnliche Wappen haben und jeweils einen Bergfried (auch mit einer Gemeinsamkeit, den Schießscharten). Wer den Bergfried besteigen wollte, konnte es tun und dabei die Beeskower Platte überblicken. Nach kurzer Pause fuhren wir mit dem Bus nach Steinhövel weiter.

In Steinhövel wurden wir am Eingangsportal zum Schlosspark von zwei Sphingen mit Putten empfangen. Das von Schinkel und Gilly erbaute Schloß konnten wir nur von außen besichtigen. Derzeit wird das klassizistische Gebäude als Hotel und für Hochzeitsfeiern genutzt. Wir hatten ausreichend Zeit zur Besichtigung des Schlossparks, der an den Wörlitzer Park oder den Goethepark in Weimar erinnert. So schlenderten wir durch die Anlage, entdeckten seltene Bäume (u. a. bemerkten Christel Eckert und Dr. Ingrid Fachmann eine Flügelnuss) oder ruhten uns nur von der Hitze des Tages auf einer Parkbank aus. Auf unserer anschließenden Busfahrt zum Hotel werteten wir alle Erlebnisse des Tages aus und kamen gegen 19.00 Uhr im Landhotel Trempe an, wo wir den Abend bei Wein, guten Speisen und Gesprächen ausklingen ließen.

Zweiter Tag - Ausflug nach Chorin und Bad Freienwalde

Nachdem wir reichhaltig und liebevoll von den Eigentümern des Landhotels bewirtet wurden, trafen wir uns morgens pünktlich vor dem Hotel. Ich startete kurioserweise mit komplettem Reisegepäck, da ich vermeinte, dass bei einer Rundreise am Abend ein anderes Hotel angefahren würde. Zwar war es bereits die 20. Fahrt des Vereins, für mich allerdings die erste, und ich war mit den Gepflogenheiten noch nicht vertraut, was zu großem Gelächter führte. So war ich froh, am Morgen ein wenig zur Erheiterung beigetragen zu haben. Im Bus rezitierte Reinhard Schmitt einen sehr deprimierenden Text von Theodor Fontane über dessen Eindrücke im Kloster Chorin. Im Klostergelände empfing uns dann gut gelaunt und allwissend Herr Krause vom Klosterverein. Er führte uns über das gesamte Gelände und erzählte dabei Wissenswertes über die Entstehung, Geschichte und Nutzung der Gebäude, beim Abt von Lenin beginnend, der 1258 den Bau des Zisterzienser-Klosters begründete, über die Stiftung und den Bau einer ummauerten Mühle sowie der Zuwanderung von Mönchen. In den Zisterzienser-Orden wurden nur junge Menschen aufgenommen und in vielen handwerklichen Fertigkeiten ausgebildet. So gab es Betmönche und Arbeitsmönche (ora et labora). Auch nach der Reformation durften die Mönche noch weiter in Chorin bleiben, allerdings unter der Auflage, das Priesteramt nicht mehr auszuüben. Nach Abzug der Mönche wütete ein Renaissancefürst mit Gefolge in den Klostermauern. Der Wald wurde für Jagdinteressen aufgeforstet, das Kloster selbst aber schwer beschädigt. Seit 1668 wurde der ehemalige Tagungsraum der Betmönche als evangelische Kirche genutzt, da die große Kirche einsturzgefährdet war. Auch wurden die Stallungen des Klosters nach dem Verlassen der Zisterzienser als Domäne genutzt. Nach einer Zerstörung 1836 wurden im Kloster Chorin Förster ausgebildet. Die Forstschule Eberswalde überdauerte auch 40 Jahre DDR und die nachfolgende Wendezeit. Der letzte Choriner Förster lebte hier noch bis 2004; seine Grabstätte entdeckten wir später auf dem kleinen Klosterfriedhof. Gegenwärtig wird die Ruine für Musikveranstaltungen und Ausstellungen genutzt. Nach unserem Rundgang erwartete uns in der Klosterklause ein reichhaltiges Mahl. Im Anschluss daran hatten wir noch genügend Zeit zum Schlendern. Im Bus erwartete uns ein musikalischer Schmaus, um uns die Fahrt nach Bad Freienwalde zu versüßen. Reinhard Schmitt legte uns die Unvollendete Sinfonie von Franz Schubert auf. Er erzählte uns dazu, dass er sie zuletzt als Musik zu einem Film hörte und brachte uns ein Bild nahe: Ein alter Mann mit Stock am Stechliner See... leider befand sich dieser Ort nicht auf unserer Reiseroute, da er zu weit nördlich liegt.

Weiter führte uns der Weg nach Bad Freienwalde. In dem kleinen Städtchen angekommen, fanden wir bald das sorgfältig renovierte Schloß, den Sommersitz der Friederike Luise, Witwe des Preußenkönigs Friedrich Wilhelm II., vor. Das Schlösschen in der Größe eines Gutshauses wurde Ende des 18. Jahrhunderts vom Landbaumeister David Gilly erbaut. Nachdem Luise von Preußen auch einen wunderschönen kleinen Park und einen romantischen Berggarten anlegen ließ, gab sie einen Pavillon in Auftrag, in dem die Königin wandernde Musiker- und Theatergruppen auftreten ließ.  Nach dem Tode Luises wurde der Landsitz von der königlichen Familie nur noch selten genutzt. 1909 erwarb Walter Rathenau (Berliner Großindustrieller und späterer deutscher Außenminister) den Besitz und ließ ihn umbauen. Hier im Schloss Bad Freienwalde schrieb er seine wichtigsten Bücher. Nach seiner Ermordung 1922 schenkten seine Erben den Besitz dem Landkreis Oberbarnim. Heute beinhaltet das Gebäude das Walther-Rathenau-Museum. Wir hatten das Glück, eine eindrucksvolle Führung zu genießen. Nach der Schlossbesichtigung hatten wir noch Gelegenheit, Bad Freienwalde zu erkunden. Doch beim verlassen des Schlosses war es kalt und regnerisch, so dass sich ein Großteil der Gruppe in einem Café wiederfand. Ein Wolkenbruch hatte zur Folge, dass wir uns dort noch bis zu unserer Rückfahrt zum Hotel aufhielten. Der Abend im Hotel klang bei gutem Essen und Wein gemütlich aus.

Dritter Tag - Fahrt nach Neuhardenberg, Kloster Friedland und Trebnitz sowie Heimfahrt

Nun hatten wir es fast geschafft. Der dritte Tag brach ebenfalls regnerisch an; wir begaben uns auf den Weg nach Neuhardenberg. Das dortige Schloss und der auffallend preußisch gestaltete Park mit der klassizistischen Schinkel-Kirche - die mit Abstand größte Schlossanlage, die wir in den drei Tagen der diesjährigen Vereinsfahrt besichtigten - konnten sich sehen lassen. Der Kirchenbau zeichnete sich durch einen in der Grundfläche oval geformten Glockenturm aus, eine einzigartige architektonische Gestaltung. Für den Altarraum hatte Bertini, ein Maler aus Berlin, den Auftrag, die Darstellung der vier Evangelisten nach Statuen aus vorwiegend römischen Kirchen zu kopieren. Herr Munsich führte uns durch Schloß, Gelände und Kirche. Neuhardenbergs Geschichte vor 1700 liegt im Dunkeln. Das Land gehörte einst der Krone, Hermann Fürst von Pückler hatte den Auftrag zur Parkgestaltung. Herr von Hardenberg erhielt den Besitz als Geschenk der Krone für seine Verdienste als hoher Offizier. Er ließ von Gilly ein Schloss errichten. Nach einem Brand baute Schinkel, ein Schüler Gillys, das Schloss mehrfach um. 1921 erhielt Herr von Treskow das Schloss. Zu seiner Zeit wurde in der Kirche eine Sauer-Orgel eingebaut. 1942 war Herr von Treskow einer der Offiziere des 2. Weltkrieges, welche am Attentat auf Hitler beteiligt waren. Wie durch ein Wunder überlebte er alle Verfolgungen gegen ihn nach dem missglückten Attentat.

In Altfriedland, unweit von Neuhardenberg, sahen wie uns eine kleine, sehr alte Dorfkirche und die Reste des Klosters Altfriedland an. In der Kirche spielte uns die Kantorin zwei Choräle auf der Schuke-Orgel vor, die von ihr liebevoll „unsere Orgel“ genannt wurde. Wir waren sehr gerührt. Das  Kloster, in welchem ehemals Zisterzienserinnen lebten, war nur noch als Ruine erhalten. Mit einem Dach, welches wie ein Zelt die gesamten Klostermauern überspannt, versucht man aufwendig die letzten Mauern zu erhalten. Die Ruine wird als Ausstellungshalle und für Konzerte genutzt. Vor der Ruine, im Schutz der Mauern, haben wir unser Abschluss-Picknick eingenommen.

Danach fuhren wir unser letztes Reiseziel an, ebenfalls ein großes Schloss, und von außen sehr schön anzusehen – das Schloss Trebnitz bei Müncheberg. Das Schloß ist heutigentags Bildungs- und Begegnungszentrum für Jugendliche. Es liegt landschaftlich reizvoll zwischen der märkischen Schweiz und dem Oderbruch. Dem alten Schlosspark fehlt es an Pflege. Bei unserer Führung durch die alten Gemächer konnten wir nur noch erahnen, wie prachtvoll es wohl einst war. Einige Säle wurden, durch Wände geteilt, zu Unterkünften. In den noch erhaltenen größeren Sälen wurden Veranstaltungen und Seminare durchgeführt. Eine Restaurierung tut Not.

Nach diesem ein wenig ernüchternden Abschluss begann unsere Heimfahrt. Wir waren müde von den vielen Eindrücken. Doch getreu dem diesjährigen Motto – Künftig trinken, ständig saufen! –  wurden noch die restlichen Fläschchen gelehrt. Wir durften einen kleinen Abstecher durch die Stadt Halle vornehmen und haben Reinhard Schmitt fast vor der Tür seines Hauses abgesetzt, eine kleine Belohnung dafür, dass er alles so gut vorbereitet hatte. Mir hat unsere Vereinsfahrt sehr gut gefallen. Danke an alle Mitwirkenden und Mitreisenden

Birgit Bräuer



Vereinsfahrt 2014

Steinige Wege - Burgen und Schlösser in der Sächsischen Schweiz

Die Vereinsfahrt des Jahres 2014 begann wie jedes Jahr in Freyburg. Gegen 7.30 Uhr fuhr der vollbesetzte Bus mit 44 Mitreisenden, Vereinsmitglieder und Freunden des Neuenburgvereins, in Richtung Nationalpark Sächsische Schweiz. Nach ca. drei Stunden trafen wir an unserem ersten Besichtigungsziel ein: der Barockgarten in Großsedlitz. Wo einst die sächsische Hofgesellschaft lustwandelte und rauschende Feste feierte, steht heute eine imposante Gartenanlage mit Schloss, Orangerie, Wasserspielen, zahlreichen Skulpturen, weiten Sichtachsen und vielen kleinen Besonderheiten im französischen Stil. Dutzende Orangenbäumchen geben oberhalb des Elbtals ein mediterranes Flair. Führung und Besichtigung machen zweifellos hungrig. Das anschließende traditionelle Picknick gab uns Stärkung, Gelegenheit zum Erzählen und zum Austausch über die ersten Eindrücke.

Der Nachmittag gehörte ganz der an der Elbe gelegenen mittelalterlichen Stadt Pirna. Auf gepflasterten Straßen erkundeten wir die Innenstadt und entdeckten die weltberühmte Canaletto-Stadtansicht. Beim Aufstieg zur Festung Sonnenstein konnten wir immer wieder herrliche Ausblicke auf die Altstadt von Pirna genießen. 1269 wurde das „castrum pirna“erstmals urkundlich genannt. Heute ist im Schloss der Festung der Landratssitz der Region Sächsische Schweiz-Osterzgebirge beheimatet. Der ältere Teil der Anlage, die Bastionen und Wehranlagen des 18. Jahrhunderts sowie die Terrassengärten des 19. Jahrhunderts wurden rekonstruiert und saniert. Die riesigen Anlagen aus der militärhistorischen Zeit der Burg waren sehr beeindruckend. Zum Schluss der Stadtführung besichtigten wir die Stadtkirche St. Marien, eine spätgotische Hallenkirche. Am Fuß des Burgberges gelegen, beherrscht sie mit ihrem mächtigen Dach die Stadtsilhouette. Das Gewölbe der Kirche und die Gewölbemalereien sind zum großen Teil original erhalten und sehr eindrucksvoll. Auch der Taufstein faszinierte uns, nicht nur wegen der plastischen Darstellung von 26 Kindern an seinem Fuß.

Voller neuer Eindrücke erreichten wir am Abend unser Quartier, die Pension „Laasen-Perle“ in Rathen. Etwas abseits im Wald gelegen, nur auf schmalen Straßen erreichbar, waren die engen Kurven für den Busfahrer immer eine große Herausforderung. Am ersten Tag mussten wir sogar zur Belustigung der Gaststättenbesucher und Gäste in Rathen eine lange Strecke rückwärts fahren, um wieder umdrehen zu können. Am zweiten Tag fuhr der Bus ausgerechnet den Radweg von Königstein nach Rathen entlang, was zum Unverständnis der Radfahrer beitrug und die Anwohner teils belustigte und teils verärgerte. Mitreisende entschuldigten die Aktion des Busfahrers achselzuckend mit „Schienenersatzverkehr“ für Radfahrer.

Der zweite Tag der Vereinsfahrt begann auf der Festung Königstein, wo uns ein buntes Treiben empfing. Kanoniere aus aller Welt trafen ein, um am nächsten Tag zahlreiche Kanonen abzuschießen. Wir besichtigten die wichtigsten Gebäude der wohl größten und schönsten Bergfestung Europas. Besonders beeindruckte uns das mit Flaschen nachgebaute Riesenweinfass im Keller der Magdalenenburg. Nach der Führung war Zeit für ein individuelles Erkunden der Festung oder zum Genießen der herrlichen Ausblicke. In den ehemaligen Kasematten der Festung gab es ein zünftiges Mittagsmahl.

Wir fuhren weiter nach Liebstadt zum Schloss Kuckuckstein, wo uns die Museumsleiterin schon erwartete. Die Führung begann vor der Burg, um die zahlreichen Um- und Ausbauten der Anlage zu erklären. Ziergiebel, Blendarkaturen und Stützpfeiler machen den Reiz der Anlage aus. Im Inneren des Schlosses gab es viel Interessantes zu sehen. Unter anderem stand in einem großen Raum ein riesiger beeindruckender Holztisch, der, bevor er auf das Schloss kam, als Seziertisch gebaut wurde. Auch Relikte von Freimaurern konnten betrachtet werden. Das Museumsteam überraschte uns mit herrlichem selbstgebackenem Kuchen und schenkte dazu Kaffee und Tee aus.

In Cotta erinnerte uns das langgestreckte schlossähnliche Herrenhaus sehr an die Situation der Neuenburg zur Wendezeit und damit an den Beginn der Arbeit des Vereins. Das Herrenhaus steht seit der Wende leer und hat bisher keine Nutzung gefunden. Die Immobilie konnten wir leider nur von außen besichtigen. An Schildern war zu erkennen, dass sich kürzlich ein Förderverein für die Erhaltung des Schlosses gegründet hat. Wir drücken die Daumen, dass der Verein Wege findet, dieses historische Bauensemble in Cotta zu erhalten.

Am letzten Reisetag begrüßte Reiseleiter Reinhard Schmitt alle ausgeschlafenen und nichtausgeschlafenen Mitreisenden mit dem Motto der Vereinsfahrt: „Wir bewegen uns heute auf einem steinigen Weg: Weesenstein, Hohnstein und Lauenstein, die Ziele des heutigen Tages! “. Nur steinig wurde es dann doch nicht. In Weesenstein empfing uns ein märchenhaftes, verrücktes und sagenhaftes Schloss, das ganz besonders mit seinem Papier- und Ledertapeten beeindruckte. Der Schlosspark, noch beim letzten Hochwasser der Müglitz völlig überschwemmt, machte einen sehr gepflegten Eindruck. Er wurde im französischen Stil angelegt.

Ein reges Treiben empfing uns auf der Burg Hohenstein. Große Bereiche der Burg bieten Gästen als Jugendherberge einen erholsamen Aufenthalt. Auch das Museum und viele verschiedene gastronomische Bereiche können Gäste besuchen. Damit ist die Zukunft der hoch über dem Ort Hohenstein auf einem Bergsporn gelegenen Burganlage gesichert. Die wechselvolle Geschichte der Burg, die 1353 erstmals urkundlich erwähnt wurde, spiegelt sich auch im Erscheinungsbild wieder. Durch Um- und Ausbauten aber auch durch Brände wurde die ursprüngliche Bausubstanz stark verändert. Der Bergfried, anders als auf der Neuenburg hier ein hoher quadratischer Turm, überragt die gesamte Burganlage.

Letztes Reiseziel und wegen der knapp bemessenen Zeit auch die am Kürzesten besuchte Burg, war Schloss Lauenstein. Hier hat uns ganz besonders das große Heimatmuseum beeindruckt.

Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen verließen wir die links und rechts der Elbe gelegene Sächsische Schweiz. Das letzte Picknick wurde wie jedes Jahr genutzt, das Reiseziel für die nächste Vereinsfahrt festzulegen. 2015 fahren wir vom 4. bis 6. September entlang den Spuren von Fontane in die Mark Brandenburg.

Petra Wiegel

Vereinsfahrt 2013

Würzburg war Hauptziel der 18. Vereinsfahrt des Neuenburgvereins im Jahr 2013

Das erste Ausflugsziel der Vereinsfahrt vom 30. August bis zum 1. September 2013 hatte es in sich. Die Freudenburg in Freudenberg am Main zeigte sich, typisch für eine mittelalterliche Burg, von ihrer schwer bezwingbaren Seite. Sie konnte nur über eine lange, steile Treppe bezwungen werden. Der Muskelkater wurde damit auf dieser 18. Fahrt des Vereins zur Rettung und Erhaltung der Neuenburg e.V. Programm. Belohnt wurden die Mühen durch einen fantastischen Blick auf das Maintal und auf eine imposante Burgruine. Vor 1197 gegründet, ist die Burg besonders wegen ihrem auffälligen Burgfriedes bekannt, dessen Unterbau noch aus der spätstaufischen Zeit stammt und die Form des Burgfrieds als Butterfass bezeichnet wird. Der imposante Bergfried diente zur Demonstration der Macht des Würzburger Bistums. Bevor Wertheim als nächstes Reiseziel angesteuert wurde, brachte das erste Picknick Stärkung und Erholung.

Eine noch viel größere und schönere Burganlage, die hoch über der mittelalterlichen Stadt thronte, erwartete uns. Auch dieser Aufstieg hatte es in sich, wurde aber gedankt. Von der ursprünglich staufischen Anlage aus dem 12 Jhd. sind der Bergfried, die Ruine des Palas und eine Wohngebäuderuine erhalten. Die Burgführung vermittelte uns eindrucksvoll die wechselhafte Geschichte der Burg. Einst Sitz der Grafen von Wertheim, wurde sie 1982 saniert und befindet sich seit 1995 im Besitz der Stadt Wertheim.

Letztes Reiseziel an diesem Tag war die Residenzstadt Würzburg, die gegen Abend erreicht wurde. Hier bezogen wir unsere Unterkunft und freuten uns beim gemeinsamen Abendessen schon auf den nächsten Tag, der voll und ganz der Besichtigung dieser schönen Stadt vorbehalten war.

Am 31. August starteten wir um 9 Uhr mit dem Bus und fuhren zum Käppele. Die Barockkirche wurde im 17. Jhd. als Wallfahrtskirche gebaut und liegt hoch über der Stadt. Der Morgensonnen-Blick auf die Stadt Würzburg und die Festung Marienberg war fantastisch. Danach ging es in das Herz von Würzburg. Die Stadtführung begann im Dom St. Kilian. 1040 von Bischof Bruno begonnen, erfuhr der Dom im Laufe der Geschichte zahlreiche Umbauten. 1945 brannte er innen völlig aus. Bis 1967 erfolgte der Wiederaufbau. Dabei wurde die barocke Ausstattung der Basilika weitestgehend zerstört, sodass sich im Innern romanische und moderne Elemente befinden, eine spannende Kombination. Im Anschluss besichtigten wir das Kollegialstift Neumünster, eine doppelchörige Basilika, die barock umgestaltet wurde. Die Umgestaltung des Innenraumes fand 2009 ihren Abschluss. Seitdem sind zahlreiche Werke moderner Künstler in der barocken Ausstattung zu bewundern.

Nach einer kurzen, aber erholsamen Mittagspause, in der auch schon die ersten Frankenweine gekostet wurden, stand die Besichtigung der Residenz an. Die ehemalige Residenz der Würzburger Fürstbischöfe entstand 1720 bis 1744 und wurde bis 1780 vollständig ausgestattet. Ein verheerender Brand 1945 zerstörte viele Teile der Residenz. Der Wiederaufbau konnte erst 1987 abgeschlossen werden. So strahlen heute das weltberühmte Treppenhaus von Tiepolo, der Kaisersaal und auch der Spiegelsaal im alten Glanz und beindruckten uns sehr.

Direkt neben der Residenz befindet sich der Staatliche Hofkeller, ein Weingut im Besitz des Freistaates Bayern, indem wir uns im Anschluss zu einer Kellerführung mit Weinprobe einfanden. Die riesigen Kellergewölbe, die aus bis zu fünf Metern dicken Mauern bestehen, und die zahlreichen gelagerten Weinfässer und Weinflaschen waren eindrucksvoll. Regen Kaufzuspruchs erfreuten sich die mit herrlichem Wein gefüllten Bocksbeutel.

Der Tag klang mit dem Besuch der Weinparade auf dem Marktplatz, eines der größten Weinfeste der Region, aus. Nur durch unsere Vorbestellung war es möglich, an den langen Tischen im Zelt der Weinstuben des Juliusspitals Platz zu nehmen. Nach diesem anstrengenden Besichtigungstag waren die guten Weine aus Franken und die regionalen Gerichte ein willkommener Genuss.

Am Sonntag erwartete uns 9 Uhr die Festung Marienberg hoch über der Stadt. Die Festungsanlage war sehr schön herausgeputzt, weil an diesem Wochenende dort ein großes Fest, stattfand. Die Festung wurde im Laufe der Geschichte mehrfach umgebaut. Die ältesten noch erhaltenen Teile sind von 704. Um 1200 wurde der Ausbau des Marienberges zur bischöflichen Burg von Konrad von Querfurt begonnen. Von 1253 bis 1719 war die Festung Marienberg die Residenz der Würzburger Fürstbischöfe. Besonders eindrucksvoll waren der Bergfried und die Marienkirche. Auf der Festung befinden sich heute zwei Museen, mehrere Gastronomiebetriebe sowie einige Wohnungen. Nun hieß es Abschied nehmen von Würzburg. Die pulsierende Stadt im Maintal mit ihrer malerischen Altstadt, den vielen Sehenswürdigkeiten und den umliegenden Weinbergen hat allen sehr gefallen.

Nach nur 8 Kilometer von Würzburg, erreichten wir unser letztes Besichtigungsziel dieser Vereinsfahrt: Schloss und Hofgarten Veitshöcheim. Das Schloss war bis 1802 der Sommersitz der Würzburger Fürstbischöfe. Es ist von einem herrlichen Rokokogarten umgeben, der 1755 bis 1779 von Adam Friedrich von Seinsheim gestaltet wurde. Auffällig sind die ca. 200 Skulpturen, die in der großen Anlage verteilt sind.

Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen verließen wir das Weinland- und Burgenland Franken. Bei einem Picknick wurde wie jedes Jahr das neue Reiseziel für die 19. Vereinsfahrt festgelegt. 2014 geht die Burgenfahrt in die Sächsische Schweiz.

Vereinsfahrt 2012

Neuenburgverein zu Burgen, Schlössern und Kirchen im Erzgebirge unterwegs

17. große Vereinsfahrt fand vom 31. August bis 2. September 2012 statt

Trotz Warnungen vor Unwettern und Starkregen starteten Mitglieder und Freunde des Vereins zur Rettung und Erhaltung der Neuenburg am frühen Morgen des 31. August mit einem Reisebus gut gelaunt und voller Vorfreuden in Richtung Erzgebirge. In der Nähe von Crimmitschau war Schloss Blankenhain die erste von insgesamt elf historischen Anlagen, die auf der dreitägigen Fahrt besichtigt wurden. Der Museumskomplex beherbergt heute das deutsche Landwirtschaftsmuseum und besteht aus achtzig Gebäuden auf insgesamt 11 Hektar. Kern dieser Anlage ist das ehemalige Rittergut mit Schloss, Park und Wirtschaftsgebäuden. Die ursprüngliche Burg wurde 1279 erstmals genannt. Die Museumsleiterin führte uns durch die Ausstellungen im Schloss und zeigte im Anschluss die Kirche, das Pfarrhaus, die Schule, Neubauern- und Umgebindehaus. Auf den weitläufigen Freiflächen beeindruckte eine Vielzahl an technischen Geräten, die in der Vergangenheit in der Landwirtschaft zum Einsatz gekommen waren und nun für die Nachwelt erhalten bleiben sollen.

Bevor das nächste Reiseziel angesteuert wurde, brachte das erste Picknick Stärkung und gute Laune. Das war wichtig, weil es nach Blankenhain zur Rudelsburg bei Rußdorf ging. Ein kurzer, aber sehr steiler Anstieg führte auf eine Anhöhe mitten im Wald, wo einstmals die Wehranlage stand. Kein einziger Stein war zu entdecken. Nur die Profilierung des Geländes zeigte deutlich, wo sich Wallgraben und Zugbrücke befanden.

Im Kloster Frankenhausen begrüßte uns der Vorsitzende des Sächsischen Heimatschutz Frankenhausen e.V. Wir erfuhren von ihm, dass bereits in der DDR-Zeit eine Initiative von Bürgern aus Frankenhausen verhinderte, dass die Klosterschule und ehemalige Wohngebäude abgerissen wurden. Nach der Wende gründete sich der Verein und begann nach und nach mit der Sanierung. Über die Fortschritte konnten wir uns selbst überzeugen. Die Entstehung des Vereins und seine Ziele haben viele Gemeinsamkeiten mit dem Neuenburgverein. Bei Kaffee und Kuchen wurde darüber angeregt diskutiert.

Zwickau, das „Tor zum westlichen Erzgebirge“, war an diesem Tag der letzte Besichtigungsort. Dort empfing uns der auf das Jahr 1206 zurückgehende Dom St. Marien mit seiner eindrucksvollen sächsischen Gotik und einer prachtvollen Ausstattung. Beeindruckend der Hochaltar mit den Marienbildern von Michael Wolgemut, interessant die Nachbildung des Grabes Chisti in Jerusalem von 1507. Silbererzfunde machten die Stadt sehr reich und so konnte der Dom nach mehreren Bränden im 16. Jahrhundert neu gebaut werden. Direkt neben dem Dom befinden sich die kultur- und baugeschichtlich bedeutenden Priesterhäuser. Sie zählen zu den ältesten erhaltenen Wohngebäuden in Sachsen. Bei einer Führung wurde das Leben im Mittelalter anschaulich vermittelt. Voller neuer Eindrücke kamen wir gegen Abend im Hotel Alekto an, wo wir während unserer Reise übernachteten.

Punkt 8 Uhr startete der Bus am nächsten Tag zur Besichtigung der Burg Stein bei Hartenstein. Bei einer sehr unterhaltsamen Führung erfuhren wir, dass sich die Burg seit zwanzig Jahren wieder im Besitz der Grafen von Schönburg-Hartenstein befindet und nur Teile der Burg besichtigt werden können. Als Wehranlage auf einem großen natürlichen Felsen erbaut, zeigen die Räume der Burg eine ungewöhnliche Geometrie. Bei wider Erwarten recht schönem Wetter ging es weiter zur kleinsten Burg von Sachsen, zur Burg Rabenstein in der Nähe von Chemnitz. Wie die Burg Stein ist auch diese Burg auf einem Felsen erbaut und konnte besichtigt werden.

Am Fuße des Osterzgebirges erreichten wir die Universitätsstadt Freiberg. Die durch den Bergbau und den Fernhandel reich gewordene Stadt hat viele stadtbildprägende, historische Gebäude. Der über 800 Jahre alte Freiberger Dom St. Marien empfing uns mit einem besonders wertvoll ausgestatteten spätgotischen Kirchenraum. Die Führung begann mit herrlicher Orgelmusik, die auf der ältesten erhaltenen Orgel von Gottfried Silbermann gespielt wurde. Nach der „Goldenen Pforte“, ein Juwel der mittelalterlichen Steinmetzkunst, besichtigten wir die Grablege der lutherischen sächsischen Landesfürsten, die freistehende Tulpenkanzel (1505) und die Bergmannskanzel (1638). Mit einem Bummel durch die Altstadt zwischen Obermarkt und Untermarkt klang dieser Tag eindrucksvoll aus.

Sonnenschein begleitete den Start in den letzten Tag der Erzgebirge-Burgenfahrt. Schloss Lichtenwalde, Schloss Augustusburg und die Burg Zschopau standen auf der Agenda. Bei Braunsdorf gelegen, erreichten wir das Schloss Lichtenwalde über den in die Landschaft eingefügten barocken Schlosspark. Das sehr bemerkenswerte Ensemble wurde vom Land Sachsen in den letzten Jahren umfangreich saniert und beherbergt heute ein Museum und wird für Trauungen genutzt.

Als „Krone des Erzgebirges“ thront Schloss Augustusburg hoch über dem Zschopautal. Zwischen 1568 und 1572 als Jagd- und Lustschloss für den sächsischen Kurfürst August erbaut, erlebte es eine wechselvolle Geschichte. Uns erwartete das imposante Schloss mit einer Vielzahl von Angeboten: Schlossmuseum, Motorradmuseum, Trauungen, Adler- und Falkenhof, Schlosstheater u.v.m. Bei einer nahezu schauspielerisch dargebotenen Führung durchstreiften wir die riesige Dachwelt des Schlosses, in der sich damals große Tanz- und Bankettsäle befanden. Das fürstliche Leben im Schloss war noch gut zu spüren.

In Zschopau war Schloss Wildeck unser letztes Reiseziel. 1299 erstmals als mittelalterliche Befestigungsanlage urkundlich erwähnt, ließ Herzog Moritz, später Kurfürst von Sachsen, die Burg 1545 bis 1547 zum Jagdschloss im Renaissancestil umbauen. Im Hof des Schlosses steht der „Dicke Heinrich“, ein Wohn- und Wachturm aus dem 12. Jahrhundert. Der Vergleich zum „Dicken Wilhelm“ auf Schloss Neuenburg lag nahe und so wurde hier das obligatorische Gruppenfoto arrangiert. Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen verließen wir das liebreizende Erzgebirge. Bei einem Picknick wurde wie jedes Jahr das neue Reiseziel für die 18. Vereinsfahrt demokratisch festgelegt. 2013 geht die Burgenfahrt nach Würzburg und Umgebung, das Zentrum des Frankenweines.

Kurz vor Reiseende fuhren wir auf der A 9 in einen Stau, der uns für zwei Stunden festhielt. Als Picknickgeübten hatten wir schnell unsere neuen Klapptische herausgeholt und die letzten Essen- und Trinkreste verteilt. Dabei kamen wir mit anderen Staugeplagten ins Gespräch und erzählten von unserer Vereinsfahrt und auch von den Zielen, die der Verein verfolgt. Vielleicht haben wir auf diese Art wieder neue Mitglieder gewonnen. Wir würden uns sehr freuen.