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75 Jahre Museen im Schloss Neuenburg


Otto Krauschwitz, Direktor von 1934 bis 1938

Fünfundsiebzig Jahre ist es her, dass in den Mauern des Schlosses Neuenburg auf Initiative des Freyburgers Otto Krauschwitz erstmals ein Museum eingerichtet wurde. Die zum Teil exotisch anmutenden Expositionen, wie z. B. eine Südsee-Sammlung, lagen in der Berufstätigkeit des Museumsgründers als Vermessungsoffizier bei der Kaiserlichen Marine begründet.

Die Entwicklung des Neuenburger Museums verlief jedoch keineswegs ungebrochen und so muss man eigentlich von drei Museen sprechen. Mit dem Ende des 2. Weltkrieges existierte das erste Museum nicht mehr, große Teile der Sammlungen waren geplündert oder zerstört.

1951 eröffnete dann das zweite, kultur- und naturhistorische Museum. Dessen erfolgreiche Entwicklung wurde 1971 jäh unterbrochen. Aufgrund von Bauschäden erfolgte die Schließung. Ergebnis dieses bis 1989 andauernden Zustands waren Verwahrlosung und Verfall. Nur dem beherzten Eingreifen einer Freyburger Bürgerinitiative ist die Rettung der Anlage zu verdanken.

Im Ergebnis jahrelanger Arbeit präsentiert sich seitdem nun das dritte Museum mit einem breiten Ausstellungsangebot. Kernstücke sind dabei die Ausstellungen "Burg und Herrschaft" sowie das Weinmuseum von Sachsen-Anhalt "Zwischen Fest und Alltag - Weinkultur in der Mitte Deutschlands". Ein beliebter Ort für die jüngsten Besucher ist die "Kinderkemenate".

Im Jubiläumsjahr beleuchtet diese Sonderausstellung vom 27. März bis zum 31. Oktober 2010 im Bergfried "Dicker Wilhelm" die unterschiedlichsten Aspekte und Facetten der "Neuenburg-Museen".



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Die Liebe und der Wein

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Letzte Aktualisierung am 23.07.2010